Schattensonnes Reich
  Schatten-Bedeutung
 



"Schatten" - Wort-Bedeutungen:

- verhältnismäßig dunkle Fläche, die hinter einem beleuchteten,
undurchsichtigen oder nicht völlig transparenten Körper gelegen
ist und den Umriss dieses Körpers hat/ anzeigt
    - ein nicht direkt beleuchteter Bereich, verhältnismäßig dunkle
Fläche außerhalb eines direkten Lichteinfalls
    - die einem bestimmten Einwirken abgewandte Seite
     - (dunkler) Farbschleier
    - dunkle Stelle, dunkler Fleck, besonders auch im Röntgenbild
    - ständiger Begleiter
    - etwas kaum (mehr) Erkennbares wegen schlechter Sichtverhältnisse, schemenhafte dunkle, verschwommene Gestalt/ Erscheinung
- Schema, Umriss
    - ein schwaches Anzeichen, eine Spur, ein Hauch,
eine Nuance, ein Touch
    - Begleiter, Aufpasser, Weggefährte
    - Gegenteil von Licht bzw. auch Gut,
aber auch allgemein Gegensatz zu etwas
    - Dämmerung, Halbdunkel, Dunkel(heit), Finsternis
    - Sorge, Kummer, Krankheit
    - Visionäre Erscheinung, Geist
    - Geister der Verstorbenen
    - Bewohner des Totenreichs




"Schatten" - Redewendungen:

- einen Schatten haben (nicht bei Sinnen sein, verrückt sein)

    - einem Schatten nachjagen (ein unrealistisches Ziel verfolgen)

    - über den eigenen Schatten springen (über seine subjektiven
Möglichkeiten hinausgehen, eigene Grenzen sprengen, sich
überwinden, etwas zu tun, wovor man Angst hat oder was man
sonst nie tun würde, scheinbar Unmögliches vollbringen)

    - über den eigenen Schatten stolpern (an sich selbst scheitern,
sich überschätzt haben, Fehleinschätzungen auferlegen sein,
sich selbst im falschen Licht gesehen haben)

    - sich vor dem eigenen Schatten fürchten (sehr dolle ängstlich
sein, immer in der Furcht, was falsch zu machen, zu scheitern)

    - nicht vor seinem Schatten davon laufen (eigene Ängste überwinden,
sich ihnen stellen bzw. auch seine Schwächen/ Fehler anerkennen)

    - in das Reich der Schatten hinab steigen (steht für sterben
oder auch Hölle manchmal)

    - nur noch ein Schatten seiner selbst sein (blass/ krank, in
schlechter körperlicher Verfassung oder auch seelischer bzw. auch,
sich stark verändert haben als Mensch, kaum oder nicht wiedererkennbar)

    - jemanden/ etwas in den Schatten stellen (jemanden bzw.
eine Leistung übertreffen, überbieten, überragen)

    - sich selbst in den Schatten stellen (sich bedeutungsloser, kleiner, schwächer geben als man ist, Angst vor Anerkennung oder auch Neidern)

    - ein Schattendasein fristen/ im Schatten eines anderen stehen (etwas/jemand wird nicht recht für wahr genommen, kommt nicht
zur Geltung, bleibt unbeachtet, steht zurück)

    - etwas wirft seinen Schatten voraus (etwas kündigt sich an,
es gibt Anzeichen für etwas, was noch passiert, oft auch in
Zusammenhang mit Großem oder nix Gutem, also Unheilsankündigung)

    - jemanden beschatten/ wie einen Schatten verfolgen (andauerndes unbemerktes Ausspionieren, Verfolgen, Kontrollieren)

    - sich aus dem Schatten heraus wagen (sich ins Licht, in die
Öffentlichkeit wagen, zu seinen Leistungen stehen können und
Anerkennung annehmen können)

    - etwas schattieren, einen Schatten einzeichnen ( eine Farbe
durch Hell und Dunkel/ von hell nach Dunkel abtönen)

    - einem Schattenbild auferlegen sein (Trugbild, Trugschluss,
ein sich falsch gemachtes Bild über jemand/ etwas, Denkfehler,
Verkennung, jemanden in besserem Licht gesehen zu haben oder
auch geblendet worden sein von jemandem)

    - einen Schatten werfen

    - tiefe Schatten werfen

    - im Schatten bleiben/ im Schatten leben (zurück gezogen
bleiben, zurück gezogen leben, unauffälliges Dasein)




 
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