Schattensonnes Reich
  ☀ Schatten
 






Für alle, welche Sprüche lieben,
einige Schatten-Sprüche:



Wo Licht ist, ist auch Schatten ...
Ohne Licht kein Schatten ... Ohne Schatten kein Licht ...

Es gibt keine Schatten in einer Welt ohne Licht ...
Ein Schatten existiert nur, weil es das Licht gibt ...

Licht und Schatten sind immer da ..., sie sind unsere ständigen Begleiter ...

Nur das Frieren des Schattens, lässt Dich nach  wärmenden
Sonnenstrahlen sehnen und sie genießen, wenn die Sonne scheint ...

Der Sprung über unseren eigenen Schatten fällt leichter, wenn
wir ihn für Jemanden wagen, der wieder Licht in unser Leben bringt ...


Das Leben ist wie ein Schatten ...
Du kannst es weder einholen
noch davor weglaufen ...

Manchmal sind es
die Schatten der Vergangenheit,
welche uns unsere Wege nicht gehen lassen,
unser Leben nicht leben lassen ...

Ein gefällter Baum wirft keinen Schatten.
(aus China)

Fälle nicht den Baum, der Dir Schatten spendet.
(aus Arabien)

Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fällt der Schatten hinter Dich.
(aus Afrika)



"Wohin man auch geht, sich selbst entkommt man nicht.
Es ist so wie mit dem eigenen Schatten, der folgt einem auch überallhin."

(Haruki Murakami)

"Der Tod begleitet das Leben, wie der Schatten das Licht."
(Rafik Schami)

Menschen werden nach dem Tode zu besinnungslosen
Schatten ohne Erinnerung.
(Homer)

"Das Glück ist wie die Sonne. Ein wenig Schatten muss sein,
wenn´s dem Menschen wohl werden soll."
(Otto Ludwig)

"Durch den Körper wird der Schatten bewegt."
(Lü Bu We)

"Auch ein Haar wirft seinen Schatten."
(Publilius Syrus)

"Eines Schattens Traum sind Menschen."
(Pindar)

Wort: nur der Tat Schatten.
(Demokrit von Abdera)

Alles, selbst die Lüge dient der Wahrheit,
Schatten löschen die Sonne nicht aus.
(Franz Kafka)

"Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit und
ist voll Unruhe, geht auf wie eine Blume und fällt ab,
flieht wie ein Schatten und bleibt nicht."
( Bibel, Hiob 14, 1 f.)


"Es gibt Schicksale, die scheinen uns sehr ungerecht zu sein.
Warum gibt es Menschen, die es von Anfang an so schwer haben?
Die krank zur Welt kommen, die ohne Eltern sind oder die einfach
keine Chance haben. Die Sehnsucht der Seele wird sich auf die Suche
nach dem Licht begeben und sie wird trotz aller Widerstände ihr Ziel
erreichen. Je schwerer der Weg, desto heller wird das Licht möglicherweise.
Niemand kann hier darüber entscheiden, was gerecht und ungerecht
ist, was zur Vollendung führt oder in die Dunkelheit. Wir können nur
alle versuchen, unseren Weg zu gehen, ganz egal wie schlecht die
Voraussetzungen auch aussehen mögen. Und irgendwo ist immer
Licht, denn ohne dieses Licht gäbe es keinen Schatten, keine
Dunkelheit und keine Entscheidungsmöglichkeit."
(Juliane Werding)


Der Wanderer:
Ich merke erst, wie unartig ich gegen dich bin, mein geliebter Schatten:
ich habe noch mit keinem Worte gesagt, wie sehr ich mich freue, dich
zu hören und nicht bloß zu sehen. Du wirst es wissen, ich liebe den
Schatten, wie ich das Licht liebe. Damit es Schönheit des Gesichts,
Deutlichkeit der Rede, Güte und Festigkeit des Charakters gebe, ist
der Schatten so nötig wie das Licht. Es sind nicht Gegner: sie
halten sich vielmehr liebevoll an den Händen, und wenn das
Licht verschwindet, schlüpft ihm der Schatten nach.
Der Schatten:
Und ich hasse dasselbe, was du hassest, die Nacht; ich liebe die
Menschen, weil sie Lichtjünger sind und freue mich des Leuchtens,
das in ihrem Auge ist, wenn sie erkennen und entdecken, die
unermüdlichen Erkenner und Entdecker. Jener Schatten, welchen
alle Dinge zeigen, wenn der Sonnenschein der Erkenntnis auf
sie fällt, – jener Schatten bin ich auch.
(Friedrich Nietzsche: Menschliches, Allzumenschliches)


"Ist doch der Mensch gleichwie nichts; seine Tage gehen dahin
wie ein Schatten, er hüpft umher wie ein Bock, bläht sich auf
wie eine Blase, faucht wie ein Luchs, frißt sich den Bauch
voll wie eine Schlange, wiehert beim Anblick eines fremden
Weibes wie ein Hengst, ist tückisch wie der Teufel; hat er
seine Begierden gestillt, so schläft er, wann und wo ihn
der Schlaf überfällt ..."
(Awwakum, Das Leben des Protopopen Avvakum)

 

„Die Ränder des Schattens fragten den Schatten und sprachen:
»Bald bist du gebückt, bald bist du aufrecht; bald bist du zerzaust,
bald bist du gekämmt; bald sitzest du, bald stehst du auf;
bald läufst du, bald bleibst du stehen. Wie geht das zu?“ Der
Schatten sprach: „Alterchen, Alterchen, wie fragt Ihr oberflächlich!
Ich bin, aber weiß nicht, warum ich bin. Ich bin wie die leere
Schale der Zikade, wie die abgestreifte Haut der Schlange. Ich
sehe aus wie etwas, aber ich bin es nicht. Im Feuerschein und
bei Tag bin ich kräftig. An sonnenlosen Orten und bei Nacht
verblasse ich. Von dem andern da (dem Körper) bin ich abhängig,
ebenso wie der wieder von einem andern abhängt. Kommt er,
so komme ich mit ihm. Geht er, so gehe ich mit ihm. Ist er s
tark und kraftvoll, so bin ich mit ihm stark und kraftvoll. Bin ich s
tark und kraftvoll, was brauche ich dann noch zu fragen?“
(Zhuangzi)








 
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